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Sicher surfen


In der heutigen Zeit ist es nichts Ungewöhnliches, wenn ihr bei einem sozialen Netzwerk angemeldet seid. Jedoch lauern dort Gefahren, die ihr beachten müsst. Um in keine Fallen zu tappen, sind hier ein paar wesentliche Tipps, damit ihr unbeschwert im Netz surfen könnt.

Zum einen ist es wichtig, dass ihr nur Freundschaftsanfragen von den Menschen annehmt, die ihr auch persönlich kennt. Hinter jedem Bild kann sich jemand anders verstecken. Am besten ist es, nicht mit einem Unbekannten zu chatten, auf keinen Fall Bilder auszutauschen und niemals ein persönliches Treffen zu vereinbaren, denn du weißt nie, wer sich hinter der virtuellen Persönlichkeit verbirgt. Darüber hinaus solltet ihr nicht alles posten, was ihr gerade macht. Wer interessiert sich für euer Mittagessen? Auch Firmen haben meist einen Account in sozialen Netzwerken und schauen die Profile ihrer Mitarbeiter und -innen an. Wenn ihr die wildesten Partyfotos vom letzten Wochenende hochladet, kommt das höchstwahrscheinlich nicht so gut an. Also lieber einen persönlichen Bilderabend veranstalten, an dem ihr die besten Schnappschüsse anschaut, anstatt es der ganzen Welt mitzuteilen, denn das Internet vergisst nichts. Was einmal im Netz steht, wird dort im Normalfall sehr lange bleiben. Selbst wenn ihr beispielsweise auf Facebook Fotos löscht oder gar euren Account kündigt, bleiben eure Daten für euch unsichtbar noch auf den Servern – mindestens für ein paar Jahre.

Außerdem solltest du überall, wo du dich registrierst, ein neues Passwort verwenden, um zu verhindern, dass jemand gleich Zugriff auf alles hat, wenn er ein Passwort herausfindet. Dieses Passwort sollte mindestens acht Zeichen inkl. Sonderzeichen wie !, @ oder $ besitzen und auf keinen Fall ein real existierendes Wort wie z.B. „Erdbeerkuchen“ oder gar „Passwort“ sein. Es gibt nämlich Programme, die verschieden Listen mit tausenden Wörtern automatisch ausprobieren – in wenigen Sekunden. Beispiele für sehr sichere Passwörter sind „3DKy,sEJKd“oder „JcrBEzWMz?“ (nur bitte nicht diese verwenden! :D). Ihr könnt euch auch einfach einen Satz überlegen und den Anfangsbuchstaben jedes Worts als Zeichen für euer Passwort verwenden.

Zusätzlich dürft ihr nicht gleich überall eure Daten angeben, auch wenn die Seite etwa mit Gewinnspielen und Verlosungen lockt. Am besten ist es, die Seite erst euren Eltern zu zeigen und sie um Einverständnis fragen, damit ihr eure Daten preisgeben könnt.

Allgemein ist es immer nützlich, mit euren Eltern, Freunden oder Lehrern zu sprechen, wenn ihr Fragen habt. Sie haben bestimmt ein offenes Ohr für eure Probleme und können euch meist weiterhelfen.


Um mehr zu erfahren und besser im Internet geschützt zu sein, könnt ihr http://www.klicksafe.de/ besuchen. Dort findet ihr noch mehr, auch zu anderen Themen wie beispielsweise Cyber-Mobbing.


PS: „Life is greater than the internet.“

Klar ist es heutzutage wichtig, sich im Internet auszukennen. Vergeudet jedoch eure Zeit nicht nur im Internet! Lebt euer Leben und macht was mit euren Freunden und genießt die gemeinsame Zeit!

Informier‘ Dich
Wo ist der Hilfe Button; Stell Dein Profil sicher ein – nur  für Freunde sichtbar

Nix verraten

Wähle ein sicheres, geheimes Passwort und einen sicheren Nickname. Beide sollen nichts über Dich verraten. Gib weder Telefonnummern, noch Anschrift oder Alter an Fremde raus. Keine persönlichen Profilbilder verwenden, lieber einen Gegenstand oder was lustiges.


Immer Fair

Halt‘ Dich raus wenn andere mobben. Melde Störer beim Moderator. Besprich es mit Freunden. Stelle keine Fotos anderer ein ohne ihr Einverständnis und das der Eltern zu bekommen.                                                Hochladen von Musik, Bildern, Filmen kann teuer werden. Achte darauf dass Du sicher kostenfreie Ware verwendest. Leite doofe links nicht weiter.


Aufgepasst

Infos und Bilder können erfunden sein – Du kannst nie sicher sein, von wem die Nachrichten kommen. Achte darauf, dass Du nur mit „echten Freunden“ in Kontakt stehst. Bei „Blind Dates“ – nimm jemanden mit der/die im Hintergrund bleibt und auf ein Sicherheitssignal verschwindet.

Klicke keine Fotos von Fremden an. Wenn Kontakte unangenehm werden, brich sie ab und sprich mit deinen Vertrauenspersonen darüber.

Achte darauf, dass die Webcam verklebt ist, wenn Du sie nicht benötigst.                                                                                     

Achte darauf, dass die Virensoftware auf Deinem Smartphone aktuell ist.

Zu finden bei: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend













In Coburg finden immer wieder, allerdings unregelmäßig, Projekte zur Nutzung von Sozialen Netzwerken statt.

Für 2016 ist eine ganze Reihe für Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, MultiplikatorInnen angedacht.

Genaue Daten und Ausschreibungen sind  auf der Seite www.coburg.de/jugend --> Aktuelles zu finden.

Weitere Infos gibt es unter:                                                                                                                                                

Amt für Jugend und Familie, Kommunale Jugendarbeit, Tel.:09561/891572
Polizeidirektion Coburg, Tel.:09561/250
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Coburg, Susanne Müller, Tel.: 09561/891571